Schnorcheln in Sharm El Sheikh – vor den Hai-Angriffen im Dezember 2010

Bernd & Uli beim Schnorcheln
Doktorfisch und Muschel, Ras Nasrani Bay
Stimmungsvolle Unterwasserwelt, Ras Nasrani Bay
Muscheln, Ras Nasrani Bay
Urlaubsfilm Sharm El Sheikh, erstellt mit iMovie11

In diesem Winter führte uns unser Schnorchel Tripp nach Sharm El Sheik. Wir hatten Glück, dass wir von den Hai Angriffen nur gehört haben und keinem Hai begegnet sind.
Den Gerüchten zufolge lag unsere Bucht nur 5 km von dem Unglücksort des zweiten Hai Angriffs entfernt. Was sind schon 5 km für einen Hai? Wir haben bislang das Schnorcheln im Roten Meer immer als ungefährlich eingeschätzt. Bis zum Mittwoch, dem 1.12.2010. haben wir uns dort immer sehr sicher gefühlt.
Entgegen unserer Gewohnheiten trödelten wir am Mittwoch Morgen und verpassten unseren Schnorchelgang am frühen Vormittag, zum Glück! Als wir gegen 11:00 Uhr ins Wasser wollten, herrschte auf der Jetty große Aufregung. Der hoteleigene „Baywatcher“ holte mit Pfiffen einer Trillerpfeife alle Schnorchelnden zurück und verbot den Neuankömmlingen ins Wasser zu gehen. Auf meine Frage, weshalb antwortet ein ägyptischer Hotelangestellter „… a big fish …“. Ich konnte es nicht glauben und fragte die Schnorchler, die uns entgegenkamen. Sie meinten, dass Sie wegen der starken Strömung aus dem Wasser geholt wurden … Beim Abendessen trafen wir unseren Tauchfreund Norbert und der erzählte uns, dass auch sein Tauchgang abgebrochen wurde. Er erzählte, dass er gehört hat, dass es bereits zum zweiten Mal einen Hai-Angriff auf Schnorchler / Schwimmer gegeben hat, diesmal in  der Coral Bay. Die offiziellen ägyptischen Stellen verboten daraufhin das Schnorcheln und Tauchen in der Umgebung von  Sharm El Sheik herum. Während dieser Zeit wurde Jagd auf den Hai gemacht.
Am Abend erhielten wir auch von der Hotelleitung einen Brief, mit dem offiziellen Badeverbot der ägyptischen Behörden.
Natürlich habe ich gleich im Internet geforscht und auch bei Twitter gestöbert. Es fanden sich einige Nachrichten, wobei ich mir nicht sicher war, was sind Tatsachen und was sind Gerüchte. Uns war jedenfalls klar, dass wir – auch wenn das Badeverbot aufgehoben worden wäre – nicht mehr im Roten Meer schwimmen und schnorcheln würden. Es war wirklich ein seltsamer Anblick – keine Schiffe weit und breit. Für die Korallen und Unterwasserwelt bestimmt ein Plus …
Am Samstag gab es dann eine Entwarnung und die Ausflugsboote kehrten zurück. Die Badegäste durften jedoch nur im unmittelbaren Bereich um die Jetty herum ins Wasser. Jeder,  der sich aus dem abgesteckten Bereich herauswagte, wurde sofort zurück gepfiffen. Das ging sogar soweit, dass der „Baywatcher“ mit Bekleidung ins Wasser ging, um die Ignoranten rauszuholen.
Wir verzichteten auf das Schnorcheln im „abgesteckten Bereich“. Wer will schon auf engstem Raum mit anderen zusammen um das gleiche Stück Riff kreisen und dabei die Flossen der Anderen ins Gesicht bekommen?
Zum Glück bot unser Hotel einen großzügigen Pool – da konnten wir ausgiebig kraulen (bei gefühlten 26 Grad Wassertemperatur …).
Am Sonntag gab es bereits den nächsten Hai Angriff – also der Vierte in dieser Reihe…. Sofort wurde der Zugang zum Meer verboten. Wir hörten, dass eine 70 jährige Deutsche Opfer des Angriffs war und diesen nicht überlebt hat.
Für uns endete der Urlaub am Montag, dem 6.12. mit einem ausgiebigen Besuch im Pool.
Wir haben viele schöne Eindrücke von dem Riff um unser Hotel herum, Baron Resort, gefilmt. Diesen kurzen Trailer habe ich mit iMovie 11 erstellt.
Trailer Sharm El Sheikh 2010

 

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Über Ulrike Johns koicam

Ich bin Trainerin, Coach, Dozentin für Mac, iPhone und iPad. In meinem Privatunterricht, online oder Vor-Ort unterstütze ich Sie gerne. In Berlin, Potsdam, Brandenburg und Umgebung biete ich Mac Unterricht, iPhone Unterricht und iPad Unterricht Vor-Ort an, mehr Infos unter +49 (0) 160 4584939. Wieso koicam? koicam steht für kommunizieren, organisieren und inspirieren; cam steht für Camcorder, bzw. Digitalkamera. Fotos und Filme zu erstellen, bearbeiten und zu arrangieren ist eine echte Leidenschaft von mir. Mein Know How gebe ich gerne weiter, sowohl im Gruppen- oder auch im Einzelunterricht, gerne auch online.
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